Ines-Marie Jaeger mit ihrer Vision von Glück

Ines-Marie Jaeger war schon immer eine große Künstlerin. Und eine große Visionärin, wie ihre zahlreichen und vielfältigen Karrierestationen beweisen. Stets hat sich die Bühnen-, Filmund TV-Schauspielerin und Sängerin dabei gesteigert und weiterentwickelt. Mit nichts Geringerem als der „Vision von Glück“’ und der
gleichnamigen Single geht es jetzt erneut weiter steil nach oben. Wunderbar! Wunderbar bzw. wunderschön sind vor allem die Melodien der großen Könnerin, die schon an renommierten Häusern wie dem Deutschen Theater in München und dem Theater des Westens in Berlin gespielt und gesungen hat. Auch war sie weltweit bis nach Russland mit der international erfolgreichen Popgruppe Arabesque‘ unterwegs.

Zurück zum Glück! Fluss und Harmonie dieser herrlichen Nummer erinnern klanglich und spirituell sogar an einen Welthit wie „From A Distance“ von Bette Middler. Der Ines-Marie Jaeger stimmlich um nichts nachsteht, hat sie inzwischen doch dank der sogenannten „Speech Level Singing“-Methode des Amerikaners Seth Riggs ihren Gesang potenziert und perfektioniert. Jaeger traf Riggs – auch er ein Mensch mit einer Vision – seinerzeit persönlich in Los Angeles. Mit seiner
Technik wurden übrigens auch schon zahlreiche Grammy-Gewinner unterrichtet. Einen Grammy hat die Kölnerin zwar noch nicht gewonnen, aber das kann (und sollte) ja noch werden. Und schließlich muss man groß und weitblickend denken und klingen, wie „Vision vom Glück“ eingängig zeigt.

Gerade auch der poetische und inspirierende Text ist ebenso grandios gelungen wie die Komposition. Von einer anfänglichen Melancholie steigern sich die Formulierungen zusehends und gehen schließlich mit großer Kraft in einen hoffnungsvollen Blick nach vorne auf. Man kann das besungene
Sonnenlicht buchstäblich fühlen und den Strand unter den Füßen metaphorisch und fast schon tatsächlich spüren. Mit dieser Auskopplung aus dem aktuellen Hit-Album „Momentum“ ist Ines-Marie Jaeger ein ganz großer Wurf in Sachen Weis- und Wahrheit gelungen. Ihre Vision von Glück ist dabei so universell wie
individuell und für jeden nachvollziehbar. Und auch wenn es mit dem Grammy nicht klappen sollte – verdient wäre er allemal.